Digitalisierungsbewertung.de

Die Frage ist heute nicht mehr, wie wahrscheinlich ein IT-Ausfall ist.
Sondern: Können Sie sich einen Ausfall erlauben?

Ich schau mir einen Tag lang an, was Ihnen um die Ohren fliegen kann, wo Sie Geld verbrennen und wo Sie mehr rausholen können. Unabhängig und offen. Anhand Ihres Betriebs und Ihrer Zahlen, nicht nach Checkliste und Schema F.

Danach wissen Sie, woran Ihr Laden hängt: an welchen Personen, an welchen Anbietern, an welchen Geräten. Was passiert, wenn etwas davon wegbricht. Was es kostet, das zu ändern und wo Sie Zeit zurückholen.

Carola Schulte · Software-Architektin Network Security Engineer 25 Jahre Erfahrung Lüneburg & Norddeutschland
01 — Kommt Ihnen das bekannt vor?

Wie es normal aussieht, wenn Digitalisierung natürlich wächst.

01

Da gibt es diesen Mitarbeiter, der Kundenkontakte auf seinem privaten WhatsApp hat. Wenn er irgendwann geht, gehen die Kunden mit.

02

Hinten in der Werkstatt steht die alte Kiste, die mal wer eingerichtet hat. Da läuft das Excel drauf, das man immer mal wieder braucht. Bis es nicht mehr geht.

03

Die Buchhaltung wird seit Jahren von einer Person gemacht. Die hat alles im Griff, bis sie ins Krankenhaus muss und keine Rechnung mehr an die Kunden rausgeht.

04

„Ach, wir haben ja das Backup, das Herr Muster eingerichtet hat, das passt schon." Es wurde nur nie getestet, bis man es braucht und feststellt, dass es sich nicht zurückspielen lässt.

Solange nichts passiert, kostet das alles nichts. Genau deshalb sieht es keiner.

02 — Anschauungsbeispiel · Dachdeckerei, 22 Mitarbeiter, 2,4 Mio € Umsatz

Ich schau mir das in Ihrem Betrieb an und übersetze die Punkte in einen leicht verständlichen Bericht.

Was dabei herauskommt, sind Beträge, basierend auf Ihren Betriebszahlen.

Schauen wir uns das in einem Beispiel an, das im Musterbericht (PDF) detaillierter behandelt wird. Gefunden wurde ein acht Jahre alter Server, auf dem die Kalkulationssoftware des Betriebs läuft. Sein Backup steht im selben Raum und wurde nie zurückgespielt. Dazu ein Buchhaltungsrechner ohne Sicherheitsupdates, auf dem das Online-Banking läuft.

147.300 €
Risiko im Eintrittsfall
Stillstand, Folgeschäden, nicht abrechenbare Leistung. Gerechnet auf die Zahlen des Betriebs, nicht auf Branchenschnitt.
500 €
Die erste Sofortmaßnahme
Backup testen, vom Netz trennen, in einen anderen Raum. Das größte Einzelrisiko wird damit sofort kleiner.
24.460 €
Nachinvest einmalig
Nimmt das Schadensszenario vom Tisch. 19.000 € davon sind der Serverersatz, der ohnehin ansteht.
10.700 €
Potential pro Jahr, netto
Belegfluss, Stundenerfassung und Wartung: gewonnene Bürozeit von rund fünfeinhalb Wochen im Jahr.
Seite 2 des Berichts · So entsteht die Zahl

Klingt übertrieben? Deshalb rechnet der Bericht vor:

Hinter jedem Betrag steht eine Modellrechnung aus den Zahlen des Betriebs: Jahresumsatz, Personalstruktur, produktive Arbeitstage, Tagesumsatz, Materialanteil. Für den Serverausfall sieht sie so aus:

Die Ausfallkurve, Tag für Tag
  • Tag 1–2Büro steht. Keine Angebote, keine Rechnungen, keine Disposition. Baustellen laufen zunächst weiter.1.900 € / Tag
  • Tag 3–4Materialnachschub bricht ab, weil Bestelldaten und Aufmaße fehlen. Erste Kolonne steht.3.800 € / Tag
  • Tag 5–8Voller Stillstand. Alle Kolonnen ohne Arbeitsvorbereitung, Gerüststandzeiten laufen weiter.6.500 € / Tag
  • Tag 9–12Anlauf. Teilbetrieb auf rekonstruierter Datenbasis.3.000 € / Tag

Macht rund 49.400 € Stillstand in zwölf Tagen.

Dazu prognostizierte Folgeschäden
  • Ersatzserver, Lizenzen, Einrichtung, Migration.16.000 €
  • Datenrückführung aus Fremdquellen und Nachpflege.2.500 €
  • Wiederaufbau der betriebseigenen Kalkulationsbasis.10.000 €
  • Nicht schlussgerechnete Leistung ohne Aufmaß.27.000 €
  • Streitige Nachträge mangels Nachweis.15.000 €

Zusammen rund 120.000 € für diesen einen Befund. Die übrigen rund 27.400 € stammen aus dem zweiten Befund, dem Buchhaltungsrechner. Der steht im Musterbericht.

Was tun?
  • Sofort: Backup zurückspielen und testen, vom Netzwerk trennen, in einem anderen Raum lagern. Kostet einen Nachmittag und nimmt dem Szenario die Spitze.~ 500 €
  • Mittelfristig: neuer Server mit ausgelagertem Backup und Virtualisierung. Der Ersatz steht bei einem acht Jahre alten Gerät ohnehin an.~ 19.000 €

Ein ausgelagertes, geprüft rückspielbares Backup senkt die Wiederanlaufzeit von zwölf Tagen auf Stunden.

Seite 3 des Berichts · So entsteht das Potential

Das Potential ist genauso gerechnet: aus Stunden, die heute im Büro verloren gehen.

Der Buchhaltungsrechner müsste ohnehin ersetzt werden. Statt wieder Geld in einen stärkeren Rechner zu stecken, wandert die Buchhaltung in die Cloud. Die Rechnung dahinter:

Was sich pro Jahr ändert
  • Belegfluss zum Steuerberater digital statt Ordner.+ 5.500 €
  • Stundenzettel digital statt Abtippen, bei 17 Gewerblichen.+ 5.000 €
  • Geringerer Vorerfassungsaufwand in der Buchführungsgebühr.+ 1.200 €
  • Update- und Wartungsvertrag der alten Software entfällt.+ 800 €
  • Cloud-Abo für die Buchhaltung kommt dazu.− 1.800 €

Netto rund 10.700 € im Jahr. Dazu 900 € einmalig, weil ein einfacher Rechner als Ersatz reicht.

Woraus das Potential wirklich besteht

Nur ein kleiner Teil davon ist sofort zahlungswirksam. Der Rest ist gewonnene Bürozeit: rund 220 Stunden im Jahr, etwa fünfeinhalb Arbeitswochen, bewertet mit dem Bürokostensatz von 48 € je Stunde. Zu Geld werden sie, wenn diese Zeit anders eingesetzt wird: Angebote schreiben, Nachträge verfolgen, Aufmaße dokumentieren.

Die Kehrseite steht ebenfalls im Bericht: Cloud heißt neue Anbieterabhängigkeit, Daten außer Haus, ein Abo, das dauerhaft läuft, und ohne Internet steht die Buchhaltung. Deshalb gehören Exportierbarkeit, Kündigungsfristen und Datenstandort Deutschland mit in die Bewertung.

Bewertet wird am unteren Rand: Jede Stufe liegt bis zu zehn Prozent unter dem rechnerischen Wert. Die Modellrechnung ist die Untergrenze, nicht der Erwartungswert. Jede Annahme steht im Bericht und lässt sich mit Ihren Zahlen nachrechnen. Das sind die Seiten, die Sie Ihrem Steuerberater oder Unternehmensberater vorlegen.

Die Zahlen stammen aus dem Musterbericht und sind ein fiktives Anschauungsbeispiel. Die Modellrechnung basiert auf 2,4 Mio € Jahresumsatz netto, 17 gewerblichen Mitarbeitern in drei Kolonnen, 5 in Büro, Bauleitung und Geschäftsführung, 220 produktiven Arbeitstagen, rund 10.900 € Tagesumsatz, 38 % Materialanteil und Vollkostensätzen von 46 € je Stunde gewerblich und 48 € im Büro. Tagessätze und Materialanteil sind branchenübliche Annahmen; in einem echten Mandat werden sie durch die Zahlen Ihres Betriebs ersetzt.

03 — Was Sie bekommen

Die erste Seite des Berichts sehen Sie hier. Sie lesen sie in zwei Minuten.

Am Ende steht keine Präsentation und kein Beraterdeutsch. Sie bekommen einen Bericht, gerechnet mit Ihren Zahlen und geschrieben so, dass Sie ihn ohne IT-Wissen verstehen. Wir gehen ihn zusammen durch, danach gehört er Ihnen. Und Sie können ihn weitergeben: an Ihren Steuerberater, Ihre Nachfolge oder an den, der die Dinge in Ordnung bringt.

  • Beträge statt Fachwörter. Jeder Befund hat eine Zahl. Was der Ausfall kostet, was die Behebung kostet.
  • Sofortmaßnahmen ab etwa 500 €. Das, was Sie nächste Woche selbst machen lassen können.
  • Priorisiert nach Muss, Sollte, Kann. Sie entscheiden, was Sie angehen und was Sie schieben.
  • Jede Annahme offengelegt. Nachrechenbar, auch von jemandem, der mir widersprechen will.

Musterbericht ansehen

Fünf Seiten, fiktiver Betrieb. Zwei Bereiche und der Notfallplan sind vollständig ausgearbeitet, damit Sie sehen, wie tief das geht.

Musterbericht als PDF
Musterbericht · Seite 1
Bewertung der IT im Hinblick auf Ausfallsicherheit und Wirtschaftlichkeit
Dachdeckerei M. Bergmann GmbH
Risiko- & Potential-Bericht · Begehung 31.07.2026

Zusammenfassung

RISIKO
147.300 €
im Eintrittsfall
POTENTIAL
10.700 €
p. a.

Größte Risiken

  • Server und Backup im selben Raum, Rückspielbarkeit nie geprüft.119.900 €
  • Buchhaltungsrechner ohne Sicherheitsupdates, Online-Banking läuft darauf.27.400 €
  • Kein dokumentierter Notfallplan. Verlängert jeden Ausfall um ein Vielfaches.×

Größtes Potential

  • Buchhaltung in die Cloud: Belegfluss, Stundenerfassung, Wartung.10.700 €

Bewertung je Bereich

Infrastrukturhohes Risiko
Software & Lizenzenhohes Risiko
Daten & DSGVOmoderates Risiko *
Security & Risikomoderates Risiko *
Personenabhängigkeitenmoderates Potential *
Anbieterabhängigkeitenmoderates Risiko *
Skalierbarkeitgroßes Potential *
Schatten-ITkeine Befunde
NACHINVEST
24.460 €einmalig
ZUZÜGLICH
2.050 €p. a.

Der Nachinvest von 24.460 € ist Risikovorsorge und nimmt ein Schadensszenario von 147.300 € vom Tisch. 19.000 € davon entfallen auf den Serverersatz, der bei einem acht Jahre alten Gerät ohne Herstellersupport ohnehin ansteht.

* nicht Teil des Musterberichts Carola Schulte · Seite 1
04 — Ablauf

Ich schau mir einen Tag lang Ihren Betrieb und Ihre IT-Abläufe an und schreibe Ihren Bericht.

Vertraulich von Anfang an: Ich unterschreibe vorab eine Verschwiegenheitserklärung. Was ich sehe und finde, gehört nur Ihnen und wandert von meiner Seite aus in keine weiteren Hände oder Ohren.

01/04

Gespräch

Wir reden 15 bis 30 Minuten, unverbindlich, und es kostet Sie nichts. Sie erzählen mir, wie Ihr Betrieb läuft, was Sie digitalisiert haben und wo es hakt. Ich stelle Fragen. Sie stellen mir welche.

02/04

Vor Ort

Ich sehe mir an, wie die Arbeitsabläufe sind, und rede mit den Leuten vor Ort: was ihnen technisch fehlt, wo ihnen Zeit verloren geht, was sie längst anders machen würden. Der Betrieb läuft normal weiter.

03/04

Bericht

Kurz darauf bekommen Sie Ihren Bericht, mit Ihren Zahlen: jeder Befund mit Betrag, Sofortmaßnahme und Priorität. So geschrieben, dass Sie ihn ohne mich verstehen und entscheiden können.

04/04

Übergabe

Wir gehen ihn gemeinsam durch. Sie entscheiden, was Sie selbst angehen, was Sie abgeben und was Sie schieben, und können mir Fragen dazu stellen.

05 — Zweite Lesart

Wollen Sie Ihren Betrieb übergeben oder verkaufen?

Vor der Käufer-Prüfung

Derselbe Bericht, anders gelesen: als Befund, den Sie dem Käufer vorlegen können.

Wenn ein Käufer sein Prüfteam schickt, wird alles dokumentiert, was digital im Betrieb steht. Was er findet, drückt den Preis. Was Sie vorher geheilt haben, findet er nicht mehr.

  • Risiken beheben, bevor sie zum Risikoabschlag werden
  • Ein Dokument, das die Prüfer des Käufers akzeptieren
  • Die Bewertung erfolgt unabhängig von einer späteren Beauftragung
06 — Wer das macht

Ich arbeite für den Betrieb, nicht für die IT.

Carola Schulte
Carola Schulte
Software-Architektin ·
Network Security Engineer ·
Lüneburg · Deutsch Evern ·

Ich bin Software-Architektin und Network Security Engineer und arbeite seit 25 Jahren selbstständig, für Handwerksbetriebe genauso wie für Mercedes-Benz, die Deutsche Börse und Bosch.

Ich verkaufe keine Systeme und bekomme keine Provision von Anbietern. Ich schaue mir an, was da ist, und sage Ihnen, was es kostet, wenn es kaputt geht.

Was ich will, ist ein Mittelstand, der digital stabiler dasteht. Und zwar so, wie es dem Betrieb und den Menschen darin wirklich hilft, nicht wie es im Prospekt steht.

Zwei meiner Kunden arbeiten seit über zwanzig Jahren mit mir. Das ist mir lieber als jede Referenzliste.

25 Jahre 50+ Projekte Region Lüneburg
07 — Drei Fragen

Die drei Fragen, die Sie jetzt haben.

Was kostet das?

Sie bekommen eine Zahl, bevor Sie sich entscheiden.

Das erste Gespräch kostet nichts. Danach nenne ich Ihnen einen Festpreis für Ihren Betrieb, schriftlich. Kein Stundenzettel, keine Nachforderung.

Zur Einordnung: Für einen Betrieb in der Größenordnung des Beispiels oben liegt eine Bewertung im mittleren vierstelligen Bereich.

Wer erfährt davon?

Niemand. Der Bericht gehört Ihnen, sonst keinem.

Ich unterschreibe vorab eine Verschwiegenheitserklärung, auch die Ihres Beraters. Es gibt keine Referenzliste, auf der Sie auftauchen, und keine Weitergabe an Anbieter.

Was ich finde, steht in einem Dokument, das nur Sie bekommen. Sie entscheiden, wer es sonst noch sieht.

Wie viel Zeit kostet es mich?

Etwa zwei Stunden von Ihnen. Der Rest läuft nebenher.

Ich brauche einen Tag im Betrieb, aber niemanden abgestellt. Ich rede mit den Leuten dort, wo sie ohnehin arbeiten, meist fünf bis zehn Minuten pro Person.

Von Ihnen brauche ich das Gespräch am Anfang und die Übergabe am Ende.

08 — Kontakt

Ein Gespräch kostet einen Anruf und sonst nichts.

Rufen Sie an oder schreiben Sie mir. Ich melde mich innerhalb von zwei Werktagen mit einem Terminvorschlag.

Ansprechpartnerin
Carola Schulte
Telefon
0178 5220192
E-Mail
die@entwicklerin.net
Sitz
Am alten Landhaus 1
21407 Deutsch Evern
Region
Lüneburg & Umland
St.-Nr.
26 142 19546
Haftpflicht
Exali AG
Oder schreiben Sie mir hier
Bitte rechnen: ? + ? =